Der Energieausweis

Sie möchten Ihre Immobilie vermieten oder verkaufen? Dann benötigen Sie einen Energieausweis. Denn seit dem 1. Mai 2014 wurde die Energieausweispflicht weiter verschärft. Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) besagt, dass jeder Hauseigentümer beim Verkauf oder bei der Vermietung einen Energieausweis benötigt. Dabei gibt es zwei Arten, den bedarfsorientierten und den verbrauchsorientierten Energieausweis. Doch worin liegen die Unterschiede?

 

Energieausweisarten

Der bedarfsorientierte Energieausweis (Bedarfsausweis) wird auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs ermittelt (nach §18 EnEV). Dieser gilt für Gebäude mit bis zu vier Wohneinheiten. Dabei ist zu beachten, dass der Bauantrag vor dem 01. November 1977 gestellt wurde und erforderliche Modernisierungen nicht nach der Wärmeschutzverordnung (WschV) vom 11. August 1977 erfolgt sind. Der Bedarfsausweis erhält eine objektive Aussage über das Gebäude, da eine nutzerunabhängige Gebäudebewertung notwendig ist.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis (Verbrauchsausweis) gilt für Gebäude ab fünf Wohneinheiten bzw. für Gebäude, bei denen der Bauantrag nach dem 01. November 1977 gestellt wurde oder erforderliche Modernisierungen nach der Wärmeschutzverordnung (WschV) vom 11. August 1977 erfolgt sind. Der Verbrauchsausweis ist abhängig vom jeweiligen Nutzungsverhalten der Bewohner.

Heu Energieausweis design

Gültigkeit

Der Energieausweis ist zehn Jahre gültig. Doch nach erfolgter Modernisierung oder Renovierung kann ein neuer Energieausweis beantragt werden, da sich durch bestimmte Maßnahmen der Energiewert des Gebäudes verändern kann.

Besonderheiten

Bei Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen ist kein Energieausweis notwendig.

 

Energieausweis beantragen

Einen Energieausweis können Sie beim Schornsteinfeger oder Energieberater beantragen. Sprechen Sie uns einfach an. Gerne stellen wir Ihnen den benötigten Kontakt her.